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Sonntag, 1. Juni 2008

Zürich CSD 2008

CSD 2008 in Zürich - mein erster bei den Eidgenossen. Los gehts um 13h mit diversen reden auf dem Helvetiaplatz.

Es folgt die Parade. Viel kleiner als in Hamburg oder Berlin, ca. 10 Wagen. Wenn man mittendrin ist, fühlt es sich aber genau so an wie jeder andere CSD auch.


Etwas Politik muss auch sein, schliesslich ist der CSD auch eine Demonstration für die Rechre Homosexueller.

Lokalkolorit 1: Der Wagen der schwulen Offiziere der Schweizer Armee:


Lokalkolorit 2: Heidi ist auch schwul:

Ansonsten das übliche: Transen...


... Lesben ...

... und irritierte Autofahrer, die nicht wussten, dass heute die Innenstatt gesperrt ist und sich nun zwischen all den Tunten wiederfinden. Dieser Oldtimer-Fahrer ist beim Anblick eines Homosexuellen (man beachte die Dose Prosecco) besonders schockiert:


Der Zug führt am Fraumünster vorbei...

.. und am HB durch eine Unterführung. Den CSD durch einen Tunnel führen, die Anwesenden sprechen vom grössten Darkroom in Zürich.
Es geht aber alles ganz gesittet zu.

Dani, Tim und Igor, unser Quotenjugo. :-)
Brandon und Ralph.
Nach der Parade fängt es an zu regnen und deswegen fallen wir mit etwa zehn Leuten unangemeldet bei Bekannten von Reto ein, die in einem schicken Penthouse gleich am HB wohnen. Nachdem die Gastgeber zunächst etwas schockiert ob der vielen fremden Homoletten sind, lassen sie uns dann doch ihren Champagnervorrat austrinken, während es draussen aufhört zu regnen.
Danach gehts zum Turbinenplatz hiterm Schiffbau, wo ein ganz fantastisches und riesengrosses Strassenfest das Ende des CSDs markiert. Sowohl drinnen...

...als auch draussen.


Wir sind inzwischen alle nicht mehr ganz nüchtern.


Auf der Bühne tritt eine Dame auf, die aussieht wie ein Supermodel und auflegt wie eine junge Göttin. Die Masse tobt.


Es wird spät.Ich schlage mich als letzter Überlebender zur alternativen Abschlussparty im Stall 6 durch, wo mir aber nach kurzem Aufenthalt die Kräfte schwinden.

Ein toller Tag! Daumen hoch für Zürich!

Sonntag, 3. Februar 2008

Hamburg in Zürich: digitalism im hive

Gestern haben digitalism im hive-club gespielt. Ich auf lefreaque:
Der Laden wird ruckzuck rappelvoll und pünktlich um 2.30 treten die beiden Hamburger an die Teller und die Leute sind schon am schreien, bevor es überhaupt richtig losgeht. Angenehm unpretentiös servieren Jens „Jence“ Moelle und Ismail „Isi“ Tuefekci ein Potpourri aus eigenen und fremden Hits. Gestern u.a. in ihrer Playlist: Sweet Dreams im Danny Tenaglia remix, Britney Spears mit Gimme Gimme (grossartig) und - zu meiner ganz grossen Freude - Yelle mit À cause des garçons im Tepr Remix. Ein unerwartet fantastischer Abend.

Samstag, 3. November 2007

Ausgang

Urs war gestern in der Stadt und wir haben einen tollen Abend miteinander verbracht. Erst hat er mich in den Zeughauskeller am Paradeplatz zu einem zünftigen Schweizer Abendessen eingeladen (leider habe ich den Namen der Wurst vergessen, die es gab), bei dem ich einen guten Blick auf die halbautomatische Flugabwehrkanone aus den 60ern hatte, die über einem der Eingänge zum Restaurant thront. Ist leider auf dem Foto nicht zu sehen. Was haben die Schweizer bloß mit ihrem Militär? Ich raffs nicht.

Wir sind dann ins La Perla, einem ehemaligen Kuzwarenladem an der Langstrasse, auf eine Vernissage gegangen. Eine Freundin von meiner Kollegin Seraphina (rechts im Bild) hatte dort gestern Austellungseröffnung.
Ich würde es mal als Minimal Art bezeichnen:
Urs hat es auch sehr gut gefallen.

Anschliessend mussten noch ein paar Kaltgetränke im Casablanke konsumiert werden. Wir treffen Urs' Freund Marco und amüsieruns uns prächtig. Das Casablanca wird meine neue Stammkneipe.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Wir sind Helden

Was der geneigten berliner homolette der mittwoch abend im nbi, ist dem zürcher liebhaber tiefgehender männerfreundschaftn der mittwoch in der heldenbar. lockere bankerjungs die zu zum feierabend anzugshose gegen jeans getauscht und die krawatte abgenommen haben vermischen sich im trauten suff mit zotteligen studenten und knallengen röhrenjeans, die im american apparel slo-mo durchs gewimmel defilieren. wenns warm ist kann man draussen an der limmat abhängen, drinnen guter elektro, 0 franken eintritt und das bier für nur 5, rchter discount für schweizer verhältnisse. schönschön. öfter machen.